Organisationen entwickeln sich

aus sich selbst heraus

Organisation
als Erfindung

Als Erfindung von uns Menschen prägen Organisationen unser modernes Leben.
Krankenhäuser, Schulen, Verwaltungen, Bahnhöfe, Flughäfen, Forschungseinrichtungen, Industriebetriebe, Kirchen, Sportvereine oder Pflegeheime usw. Sie sind ohne die ureigene Fähigkeit des Menschen, sich abzustimmen, sich zu koordinieren, miteinander zu kommunizieren, verbindliche Regeln zu formulieren, Rollen zu definieren und arbeitsteilig und in standardisierten Abläufen vorzugehen, nicht denkbar...

Organisation als Erfindung
Als Erfindung von uns Menschen prägen Organisationen unser modernes Leben. Krankenhäuser, Schulen, Verwaltungen, Bahnhöfe, Flughäfen, Forschungseinrichtungen, Industriebetriebe, Kirchen, Sportvereine oder Pflegeheime usw. Sie sind ohne die ureigene Fähigkeit des Menschen, sich abzustimmen, sich zu koordinieren, miteinander zu kommunizieren, verbindliche Regeln zu formulieren, Rollen zu definieren und arbeitsteilig und in standardisierten Abläufen vorzugehen, nicht denkbar.

Regeln, Rollen und Routinen sorgen für Verlässlichkeit. Immer gleiche Abläufe sichern die tagtägliche Erfüllung des Zweckes der Organisation, zum Teil rund um die Uhr: Babys helfen, auf die Welt zu kommen, neugierige Kinder unterrichten, das Gemeinwohl und das Leben auf dem Land, in der Stadt, dem Landkreis, dem Bundesland möglich zu machen, Menschen von einem zum anderen Ort zu bringen, Wissen zu vermehren und Neues zu erfinden, wertvolle Produkte am Fließband oder am Computer zu produzieren, Sinn zu stiften, unterhaltsame Wettkämpfe zu organisieren oder alte Menschen bis zu ihrem Lebensende in Würde zu pflegen. Diese Liste lässt sich beliebig um unzählige weitere Beispiele erweitern.

All das wird erst möglich durch die tagtägliche und enge Zusammenarbeit von Menschen im Rahmen von Organisationen als sogenannte soziale Systeme.

Ein Mensch alleine könnte all dies nicht leisten. Eine Familie, ein Clan oder ein Stamm könnte das ebenfalls nicht möglich machen, man ist immer abhängig von den Menschen und deren Talenten, die in die Familie hineingeboren werden und mit denen interagiert wird.

Erst dadurch, dass Menschen mit unterschiedlichsten Talenten, Interessen und erlernten Fähigkeiten, ungeachtet des persönlichen oder familiären Umfeldes, als Mitglied in eine Organisation integriert werden können, werden Organisationen vom Einzelnen unabhängig und dadurch überlebensfähig.

 

Anpassungsfähigkeit
der Organisation

Noch wichtiger als die Unabhängigkeit vom Individuum ist die Anpassungsfähigkeit der Organisation.
Das können Gesetze sein, bahnbrechende Erfindungen, veränderte Bedürfnisse der Kunden, neue Wettbewerber auf dem Markt, der von Menschen gemachte Klimawandel oder eine Krisensituation...

Anpassungsfähigkeit der Organisation
Noch wichtiger als die Unabhängigkeit vom Individuum ist die Anpassungsfähigkeit der Organisation. Das können Gesetze sein, bahnbrechende Erfindungen, veränderte Bedürfnisse der Kunden, neue Wettbewerber auf dem Markt, der von Menschen gemachte Klimawandel oder eine Krisensituation.

2020/2021/2022 hat uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt, dass wir uns nicht nur individuell verändern mussten, sondern auch gesamtgesellschaftlich und in jeder Organisation. Dinge, die 2019 noch möglich und selbstverständlich waren, wurden durch die Pandemie auf einmal unmöglich. Solche Krisen erfordern Veränderungen in den Abläufen, neue Regeln, neue Routinen und neues Verhalten. Dazu sind Menschen ebenso in der Lage wie Organisationen. 

Es geht auch nicht nur um die Veränderungen, die von außen kommen. Auch von innen kann sich eine Organisation verändern und verwandeln (wollen oder müssen). Der Erfolg und das daraus resultierende Wachstum sind in Wirtschaftsbetrieben willkommene Gründe für Veränderung – und so etwas will bewältigt werden. 

Die Aufgabe, weiterhin gleich und von Tag zu Tag berechenbar zu bleiben und zugleich die Abläufe an Veränderungen anzupassen, ist eine doppelte Herausforderung für alle Menschen, die in Organisationen arbeiten. Insbesondere ist dies eine Herausforderung für die Menschen und Abteilungen, die diese Veränderung der Organisation gestalten und verantworten. Denn sie muss so umgesetzt werden, dass der Betrieb weiterläuft und sich zugleich etwas ändert.

 

Balance zwischen
Tun und Lassen

Ein Krankenhaus lässt sich nicht für zwei Monate stilllegen, um eine neue Patientensoftware einzuführen.
Die Kunst besteht darin, sich ein Vorgehen zu überlegen, wie das Alte vom Neuen so abgelöst werden kann, dass die Organisation weiterhin funktioniert. Und so erneuert sich eine Organisation ständig – und genau diese Erneuerung gilt es zu meistern...

Balance zwischen Tun und Lassen
Ein Krankenhaus lässt sich nicht für zwei Monate stilllegen, um eine neue Patientensoftware einzuführen.

Die Kunst besteht darin, sich ein Vorgehen zu überlegen, wie das Alte vom Neuen so abgelöst werden kann, dass die Organisation weiterhin funktioniert. Und so erneuert sich eine Organisation ständig – und genau diese Erneuerung gilt es zu meistern.

Excellence einer Organisation zeichnet sich aus unserer Sicht dadurch aus, dass für den inhaltlich nicht planbaren Verlauf der Erneuerung auf der Prozessebene zugleich ein Standardablauf formuliert wird, der bei Bedarf auch wieder angepasst und verändert wird.

Ebenso wie wir durch unser Handeln den Erfolg und die Zielerreichung der Organisation prägen, werden wir von ihr geprägt. Als Einzelne sind wir immer auf Teammitglieder angewiesen und nicht allmächtig. Und wenn die Abläufe und die Abstimmung untereinander nicht so laufen, wie es eigentlich notwendig und sinnvoll wäre, können sich Einzelne auch sehr ohnmächtig fühlen.

 

Weder allmächtig
noch ohnmächtig

Ruth Cohn, eine bedeutende Psychologin und Pädagogin, hat einmal den Satz gesagt:
„Ich bin nicht allmächtig, ich bin nicht ohnmächtig, ich bin partiell mächtig.“ Diese ermutigende Grundhaltung kann auch für Menschen in Organisationen ermutigend sein – gerade in einer Welt, die sich (gefühlt) mit zunehmendem Tempo beschleunigt.

Wenn es gelingt, dass Menschen in einer Organisation arbeiten und zugleich gemeinsam Schritt für Schritt an der Organisation arbeiten, lässt sich arbeitsteilig sehr viel erreichen.

Nur in Ausnahmefällen bedarf es der Hilfe und Expertise “von außen”.
Was sind die Ausnahmen, in denen wir als Beraterteam für Organisationen tätig werden?

Ganz einfach dann,

wenn Sie sich kurzfristig Inspiration, praktischen Rat oder punktuelle Hilfe in Bezug auf eine gelingende Arbeitsteilung innerhalb Ihrer Organisation wünschen.

Natürlich auch,

wenn die Unzufriedenheit mit der momentanen Situation in der Organisation so groß wird, dass Ihnen eine längerfristige Begleitung und Wachstums-Impulse auf unterschiedlichen Arbeitsebenen sinnvoll erscheinen.

Weiterführende Links

Balancieren Sie die gleichzeitige Arbeit IN und AN der Organisation immer wieder neu aus!

Wir unterstützen Sie!

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